Mock Interview ist der erste Tab im ResReader-Dashboard. Du fügst eine Stellenbeschreibung ein, fügst optional deinen Lebenslauf an, wählst aus, wie schwer und wie lang die Session sein soll, und führst dann ein echtes Sprach- + Video-Gespräch mit einem KI-Interviewer namens Alex. Fünf bis sieben Minuten später erhältst du eine Bewertung von 0 bis 100, Feedback zu jeder Frage, eine Liste deiner Stärken und eine Liste mit Verbesserungsmöglichkeiten. Dieses Handbuch erklärt genau, wie jeder Teil davon funktioniert.
Der grobe Ablauf
Eine Mock-Interview-Session hat drei Phasen:
- Vorbereitung. Du erstellst (oder wählst aus deiner bestehenden Liste) eine „gespeicherte Stellenbeschreibung“ – die Rolle, die du übst – und konfigurierst dann eine Session dagegen: Frageanzahl, Schwierigkeitsgrad, optional Lebenslauf-Anhang, optionale individuelle Steuerung.
- Die Live-Session. Alex begrüßt dich, stellt dir die Fragen einzeln, folgt bei Bedarf kurz nach und schließt mit einer festen Verabschiedungsformel ab. Das Ganze läuft über Sprach- + Videoübertragung, mit einem Live-Transkript auf dem Bildschirm.
- Bewertung. Sobald die Session endet, wird das Transkript zur Bewertung geschickt. Nach ein paar Sekunden landest du auf der Ergebnis-Seite mit einer Punktzahl, Zusammenfassung und Fragen-spezifischem Feedback.
Alles passiert in deinem Browser – du musst nichts installieren, und die Session verlässt niemals deinen Tab.
Lerne Alex kennen
Alex ist die permanente Identität des KI-Interviewers. Jede Session beginnt mit einer Begrüßung in etwa so:
„Hallo, ich bin Alex und werde heute dein Mock-Interview durchführen.“
Die genaue Formulierung kann von Durchgang zu Durchgang leicht variieren, aber Name und die freundliche, aber professionelle Eröffnung bleiben konstant.
Die Wortwahl wird auf die Stellenbeschreibung kalibriert, die du angegeben hast. Eine Senior-Engineering-Stelle bringt andere Fragen als eine Einstiegsposition im Marketing – Alex passt Seniorität und Themenmix an die Ausschreibung an.
Was die Fragen bestimmt
Fünf Eingaben bestimmen, was Alex fragt:
| Eingabe | Bedeutung |
|---|---|
| Stellenbeschreibung | Der größte Einflussfaktor. Alex leitet jede Frage von dieser Ausschreibung ab – Technologien, Verantwortlichkeiten, Hinweise auf Seniorität. Füge die komplette Ausschreibung ein; das Limit ist großzügig für jede echte Stellenbeschreibung. |
| Lebenslauf (optional) | Wenn angehängt, basiert mindestens 2 von N Fragen auf konkreten Punkten aus deinem Lebenslauf – ein benanntes Projekt, ein Arbeitgeber, eine Technologie, eine Leistung. Die Referenzen sind konkret nach Name, nicht abstrakt „Erzähl mir von deinen Erfahrungen.“ |
| Frageanzahl | Wie viele Fragen Alex stellen soll. Auswahl ist fix: 3, 5, 8, 10, 12, 14, 16. Standard: 5. |
| Schwierigkeitsgrad | Drei Segment-Tasten – Leicht / Mittel / Schwer. Der gewählte Level steuert Tiefe der Nachfragen und wie aggressiv Alex Randfälle abklopft. |
| Individuelle Steuerung (optional) | Eine kurze Freitext-Notiz, die den Fragestil von Alex beeinflusst – „Fokus auf Systemdesign“ oder „gesprächig bleiben“. Nutze ein oder zwei Sätze. Es beeinflusst den Stil, ändert aber nicht Schwierigkeit oder Sprache. |
Schwierigkeitsgrade
Die Schwierigkeit wird über drei Segment-Tasten gesteuert, die jeweils Alex Verhalten unterschiedlich prägen:
| Stufe | Verhalten |
|---|---|
| Leicht | Standardfragen, bekannt und gut nachvollziehbar. Nachsichtig bei Nachfragen. Gut zum ersten Üben oder zum Testen der Session-Funktion. |
| Mittel | Mischung aus Standard- und rollen-spezifischen Fragen. Nachdruck bei unklaren Antworten. Standard für die meisten Sessions. |
| Schwer | Aggressives Abklopfen rollen-spezifischer Themen. Randfallszenarien werden geprüft. Weniger Nachsicht bei vagen oder unstrukturierten Antworten. Gut, wenn ein echtes Interview naht und Belastungstests sinnvoll sind. |
Schwerere Sessions wirken auch weniger einstudiert – Alex' Formulierungen werden abwechslungsreicher von Leicht zu Schwer.
Spracherkennung
Du wählst die Sprache nicht manuell. Alex erkennt die Sprache der Stellenbeschreibung und führt das gesamte Interview in dieser Sprache. Wenn die JD mehrsprachig oder unklar ist, gilt Englisch als Standard. Die Abschiedsformel („This concludes our interview.“) ist der einzige fest stehende englische Satz – das ist ein Systemsignal, das deinem Browser zeigt, dass die Session vorbei ist, daher wird er nie übersetzt.
Aufbau einer Session
Jede Session folgt einem identischen Ablauf:
-
Begrüßung (ein paar Sekunden). Alex stellt sich vor und setzt kurz den Kontext – so etwas wie „Ich werde dir ein paar Fragen stellen, die auf die Rolle, auf die du dich vorbereitest, zugeschnitten sind.“ Du musst dich nicht zuerst vorstellen; Alex beginnt.
-
Kernfragen (der größte Teil). Alex stellt dir die konfigurierten N Fragen. Eine nach der anderen – Alex wartet auf deine Antwort, bevor er weitermacht. Erwarte einen Mix aus Verhaltens-, technischen und Kulturfragen, alle auf die Rolle abgestimmt.
-
Nachfragen (eingestreut). Wenn deine Antwort kurz, vage oder interessant ist, stellt Alex einmal eine kurze Folgefrage, dann geht es weiter. Nachfragen zählen nicht zu den N.
-
Abschluss. Alex bedankt sich, weist darauf hin, dass Feedback bald kommt, und endet mit dem Satz „This concludes our interview.“ Dieser feste Satz sorgt dafür, dass dein Browser die Aufnahme stoppt, die Session schließt und dich auf die Ergebnis-Seite weiterleitet.
Zielzeit: 5–7 Minuten. Das Modell ist angewiesen, nach den N Fragen plus Abschluss abzuschließen, die meisten Sessions bleiben daher in diesem Rahmen. Ein vorzeitiges Beenden gibt es nur, wenn du einen klaren vollständigen Satz wie „Ich möchte das Interview beenden.“ sagst. Gemurmel wie „Tschüss“ oder Hintergrundgeräusche wie „Hey“ werden als Störsignale ignoriert – ein gezielter Schutz gegen falsches Beenden.
Anti-Wiederholung bei gespeicherten Stellenbeschreibungen
Wenn du mehrere Sessions gegen dieselbe gespeicherte Stellenbeschreibung ausführst, merkt sich Alex, was vorher gefragt wurde. Fragen aus deinen 3 zuletzt abgeschlossenen Sessions für diese gespeicherte JD werden übernommen, sodass Alex sie beim nächsten Mock nicht wiederholt oder umformuliert.
In der Praxis bedeutet das:
- Dein zweites Mock zum selben Job erkundet andere Teile deines Hintergrunds.
- Das dritte testet Szenarien, die du noch nicht hattest.
- Bei der vierten oder fünften Session ist das Themenspektrum so breit, dass du die meisten potenziellen Fragen zur Ausschreibung schon durchgespielt hast.
Die Abgrenzung erfolgt über gespeicherte JD, nicht über Textduplikate – erstellst du zwei gespeicherte JDs mit identischem Inhalt, behalten sie jeweils eigene Verlaufsdaten.
Was du nach der Session bekommst
Sobald Alex' Abschluss-Satz erkannt wird, wird das Transkript bewertet und nach ein paar Sekunden landest du auf der Ergebnis-Seite. Die Ausgabe hat fünf Teile:
| Feld | Bedeutung |
|---|---|
| Gesamtpunktzahl | Eine einzelne Zahl von 0 bis 100. |
| Gesamtfeedback | 2–4 Sätze, die den Verlauf der Session zusammenfassen, in der Sprache, die du genutzt hast. |
| Stärken | Aufzählung von Dingen, die du gut gemacht hast. |
| Verbesserungen | Aufzählung spezifischer Punkte, an denen du arbeiten solltest. |
| Fragen-spezifische Aufschlüsselung | Für jede Frage, die Alex stellte: die Frage, eine einzeilige Zusammenfassung deiner Antwort, eine Bewertung von 0–10 und 1–2 Sätze Coaching-Feedback. |
Die Bewertung nutzt folgende interne Bands:
| Punktzahl | Interpretation |
|---|---|
| 80–100 | Substantielle, strukturierte Antworten mit konkreten Beispielen. Einsatzbereit für die Rolle. |
| 60–79 | Solide mit kleinen Lücken. |
| 40–59 | Vage oder unvollständig. Mehr Übung nötig. |
| 20–39 | Sehr kurze oder ausweichende Antworten. |
| 0–19 | Keine sinnvolle Beteiligung. |
Das Feedback ist bewusst ehrlich aber ermutigend – es ist Übung, keine Einstellung. Für eine ausführliche Erklärung der Ergebnis-Seite siehe Reading Your Mock Interview Score & Feedback.
Aufnahme und Datenschutz
Sessions werden standardmäßig aufgezeichnet. Aufnahmen, Transkripte und Bewertungen werden alle unter deinem Account gespeichert, damit du vergangene Leistungen erneut ansehen und lesen kannst. Wenn du in deinem Profil Keep practice videos private aktivierst, bleiben Aufnahmen nur auf deinem Gerät und werden nie hochgeladen – Transkripte und Bewertungen synchronisieren sich weiterhin, sodass du deine Leistung trotzdem überprüfen kannst.
Kontingente
Mock Interview wird pro Session abgerechnet:
- Kostenloser Plan: 1 Mock Interview pro Monat.
- Premium-Plan: 30 Mock Interviews pro Monat.
- Zusatzpaket: 11,99 $ für +10 Mock Interviews, nur Premium, dauerhaft (setzt sich nicht zurück).
Wenn dir im Monatsverlauf die Credits ausgehen, zeigt der Startprozess die Bezahlschranke. Fehlgeschlagene Token-Ausgaben erstatten deinen Credit automatisch – du wirst nur für Sessions belastet, die tatsächlich starten.
